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Brüssel Wirtschaftshauptstadt
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Finanzzentrum
Euronext
Swift und Euroclear
Neue Informationstechnologien
Chemie, chemische Vorprodukte und Gesundheit
Dienstleistungen
Lebens- und Nahrungsmittelsektor
Das graphische und audiovisuelle Gewerbe
Stylische Mode
Design
Umwelt
Seehafen
Veranstaltungen mit europäischer Tragweite
Kongresse
Messen, Ausstellungen und Infrastrukturen
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Brüssel, dessen Dienstleistungssektor der wichtigste Sektor überhaupt ist, bietet ein ungeahnt weitläufiges Spektrum an Dienstleistungen und Leistungserbringern auf dem Finanzsektor: Banken (darunter 65 ausländische), Börse, aber auch Versicherungsunternehmen, Leasing-Unternehmen, Fonds-Verwaltungsgesellschaften, „Holding“-Konzerne usw., um nur einige unter ihnen zu nennen.
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Brüssel ist ebenfalls an dem Euronext-System – dem Zusammenschluss der Börsen von Amsterdam, Brüssel und Paris – beteiligt.
Euronext bietet den Marktteilnehmern sowohl für die Verhandlungen als auch für die Verrechnungen und die Lieferbestimmungen eine integrierte Lösung auf europäischer Ebene. 2001 hat Euronext ebenfalls die Derivate der Börse von London aufgenommen.
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Brüssel ist aber auch das Referenzzentrum für internationale Banktransfers und das Clearing-Wesen. Dazu sind in Brüssel zwei der marktführenden Abwicklungsinstitute angesiedelt.
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Neue Informationstechnologien |
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Auch hier macht Brüssel keine Ausnahme. Der technologische Aufbruch wird durch den sozialen Wandel und die gigantische wirtschaftliche Herausforderung verstärkt. Ein Beispiel? Die Multimedia-Sparte hat seither mehrere tausend Arbeitsplätze geschaffen. Das riesige NIKT-Spektrum (Neue Informations- und Kommunikationstechnologien) hat die auf diesem Sektor tätigen Unternehmen veranlasst, sich zu reorganisieren. Diese, zu denen einerseits Kommunikationsspezialisten und andererseits Inhaltslieferanten zählen, konzentrieren sich auf verschiedene Spezialgebiete: Architektur und Algorithmen für die Digitalsignalverarbeitung; Datenverarbeitung und -speicherung; Verfahren für die Wissensnutzung und Entscheidungshilfe; nichttechnische Aspekte der Informationstechnologie.
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Chemie, chemische Vorprodukte und Gesundheit |
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Hauptniederlassungen, Rechtsanwaltskanzleien und Handelsniederlassungen ausländischer Unternehmensgruppen oder Kleinunternehmen in den Bereichen Chemie und chemische Vorprodukte gedeihen in der Region Brüssel-Hauptstadt prächtig. Der Chemiesektor, vordergründig auf Erzeugnisse mit hohem Mehrwert und die Forschung ausgerichtet, beschäftigt fast 10.000 Personen. Ein Drittel dieser 10.000 Beschäftigten ist auf dem Sektor der medizinischen Hilfsberufe für Arzneimittel und veterinärmedizinische Erzeugnisse tätig. Über 26 % der von Brüssel ausgehenden Exporte betreffen Kosmetika und pharmazeutische Erzeugnisse, die somit für Brüssel ein unverzichtbares Standbein der Wirtschaft darstellen. Diese hohe Konzentration der Aktivitäten im Gesundheitswesen erklärt sich durch das Vorhandensein von drei medizinischen Universitätsfakultäten und zahlreicher Universitätskrankenhäuser. Dort wird so gut wie kein Spezialgebiet ausgespart. Die wichtigsten Forschungsgebiete sind:
- Biologie und Genetik
- Krebsforschung
- Heilung der Diabetes
- pharmazeutische Forschung
- öffentliches Gesundheitswesen
- Röntgenwesen
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Das Ingenieurswesen und die Studienbüros sind eine der tragenden Säulen der Brüsseler Regionalwirtschaft. Das Wissen und die Kunstfertigkeit dieser ingenieurstechnischen Beratungsstellen widmet sich in vollem Umfang der Erstellung von Plänen, Investitionsvorhaben, Qualitätskontrolle usw. Brüssel hat sich als globale Stadt der Dienstleistungen in dieser Hinsicht eine einzigartige Reputation geschaffen. Und dieser Sektor stellt ungefähr 85 % der Arbeitsplätze in dieser Region. Diese Grundlagen ermöglichen das Angebot einer außergewöhnlichen Vielfalt an Dienstleistungen:
- traditionelle Dienstleistungen (Finanzen, Tourismus und Beförderung)
- Unternehmensdienstleistungen (Informatik, Beratung, Ingenieurswesen, Ausbildung, Management, Übersetzungen usw.)
- kommerzielle Dienstleistungen (internationaler Handel der unterschiedlichsten Erzeugnisse, Vertrieb usw.)
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Lebens- und Nahrungsmittelsektor |
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Die Qualität der Lebens- und Nahrungsmittel versteht sich in Brüssel nicht nur als eine unverzichtbare Voraussetzung, sondern auch als Lebenskunst.
Das Label „Made in Brussels“ ist bei vielen Produkten nicht mehr wegzudenken:
- Fleischerzeugnisse, deren Qualität durch eine äußerst gründliche Überwachung der Verarbeitungskette und den auferlegten drastischen Hygienebestimmungen garantiert ist
- zubereitete Speisen: hergestellt auf der Grundlage spezieller Kenntnisse und abgestimmt auf die spezifischen Erwartungen der Verbraucher
- Schokolade und die nicht minder berühmten Pralinen (gefüllte Schokolade) werden in aller Welt exportiert
- Backwaren (wie Spekulatius und landesübliche Erzeugnisse in der Art der Lebkuchen)
- Bier (wie ober- und untergärige Biere, z.B. Lambic, lokale Brauereien, die auf den Einsatz von Hefe verzichten, wie Gueuze und Kriek, sowie Fruchtbiere, beispielsweise aus Himbeeren)
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Das graphische und audiovisuelle Gewerbe |
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In Brüssel vereinen sich Spitzenindustrie und die Kunst der Kommunikation in jeder Form zu einem erfolgreichen Produktionsgebilde (Verlags- und Druckwesen, audiovisuelle Darstellung). Die Kunstfertigkeit der Beschäftigten und die qualitativ hochwertige Infrastruktur bilden die Grundlage dafür, dass sich die industrielle Kultur von den Umsatzzahlen her gesehen zu einer Sparte von besonderer Bedeutung entwickeln konnte. Seinen Weltruf verdankt Brüssel seinem Können auf den Gebieten:
- Verpackungsgestaltung
- Programmgestaltung
- audiovisuelle Produktionen (Studios)
- Computergestaltete Darstellungen, Comics und Zeichentrickfilme
- Die Druckereien ihrerseits sind berühmt für ihre hohe Kunstfertigkeit, aber auch für ihre Produktivität und Flexibilität
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Couturiers und Modeschöpfer von Weltruf gibt es in Brüssel mehr als nur einen. Ihre Gemeinsamkeiten? Ein hohes Maß an Kreativität, gepaart mit hohem Können, das auch anspruchsvollsten Erwartungen gerecht wird. Natürlich sind auch die Modeschulen für die Vermittlung von kreativer Kunstfertigkeit und überzeugender Gestaltung, aber auch für ihre straffe Führung, weltweit bekannt. Diese talentierten Modeschöpfer arbeiten erfolgreich für den Konfektionssektor, die Modebranche, die Lederwarenindustrie, die Schmuckbranche, die Hutindustrie usw., um nur einige zu nennen. Das Viertel, das sich rund um den Boulevard Dansaert erstreckt, ist heute das Zentrum der Brüsseler Mode. Viele weltbekannte Designer haben sich hier niedergelassen: von Martin Margiela bis zu Christophe Coppens, von Natan bis zu Olivier Strelli – es sind immer nur wenige Meter von einem Showroom zum nächsten! Andere Ecken der Stadt bieten ebenfalls Mode made in Brussels: in den Königlichen Galerien St-Hubert wird die Haute Couture in feudalem Rahmen präsentiert: Delvaux, Kaat Tilley und andere. Die internationalen Designer findet man in Brüssel am besten auf dem Boulevard de Waterloo, der Place de Chatelain und natürlich an der Avenue Louise.
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Der Begriff „Design“ erstreckt sich über vielfältige Spezialgebiete wie die Gegenstandsgestaltung bis hin zur Innenarchitektur. Brüssel, die Stadt des „Art Nouveau“, hat es seit jeher verstanden, die Kreativität der Architekten mit jenen der Designer zu verbinden. Unter den zahlreichen belgischen Innenausstattern haben mehrere Brüsselstämmige Designer durch Ihre umfangreichen Exporte sowohl von Asien bis Afrika einen guten Ruf ihrer Originalität und ihrer Kreativität wegen. Möbel, Lampen und Textilien ergänzen die Arbeiten der Innenarchitekten.
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Für alles, was unsere Umwelt betrifft, mangelt es nicht an den entsprechenden Technologien: Abfälle, Luft, Wasser, Grünflächen, Lärm, Energie usw. Die Spezialisierung zahlreicher Brüsseler Unternehmen kann bei Fragen der Organisation bzw. auch der Verwaltung unserer Lebensräume usw. auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Schwerpunktgebiete der Forschungseinrichtungen sind:
- Untersuchungen der globalen Umweltauswirkungen
- Lärmschutz
- Schutz der Gewässer und der Umwelt
- Abfallverwaltung und Wertstoffverwertung
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Das Beförderungswesen nutzt diesen Binnen- und Seehafen in reichlichem Maße und macht diesen zu einem unverzichtbaren Pfeiler für die unweit des Stadtzentrums angesiedelte lokale Wirtschaft, zu dessen Gunsten zahlreiche Argumente plädieren:
- vorteilhafte Hafenrechte im Vergleich zu den Strukturen der Nachbarstädte
- Binnenhafen für Hochseeschiffe mit bis zu 4500 Tonnen; 18 Millionen Tonnen insgesamt, wovon 5 Millionen Tonnen auf dem Wasserweg in Brüssel umgeschlagen werden
- 300 Unternehmen, die 8000 unmittelbare Arbeitsplätze schaffen, machen diesen Hafenbereich zum Versorgungs- und Verteilungszentrum für die Hauptstadt Europas und deren Hinterland
- die Wasserfläche von 80 Hektar zieht ihre Stärke aus der unmittelbaren Ergänzung durch Schienen- und Straßenwege, die gemeinsam eine multimodale Plattform bilden.
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Veranstaltungen mit europäischer Tragweite |
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In der Brüsseler Region werden unzählige Ausstellungen, Kongresse und Handelsmessen veranstaltet.
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Die belgische Hauptstadt, weltweit bei den internationalen Kongressen an zweiter Stelle richtet jährlich mehr als 1000 Geschäftskolloquien aus.
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... und Messen, Ausstellungen und Infrastrukturen! |
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Neben dem reichhaltigen Brüsseler Infrastrukturangebot bietet der „Parc des Expositions“ (Brussels Exhibition & Conference Centre) im Heysel-Park eine überdachte Ausstellungsfläche von 130.000 m2 mit 14 Versammlungsräumen und 12 Ausstellungshallen. Nicht mitgerechnet das Auditorium mit rund 12.000 Plätzen. Die Möglichkeiten dieses riesigen Komplexes sind wirklich unerschöpflich.
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